Category Archives: Allgemein

New Publication: Andreas R. Ziegler: How global should legal education be?

Recommendations based on the compulsory teaching in international aspects taught at Swiss law schools, EJLE 1/1 (2020) 49-83

Download open access: https://ejle.eu/index.php/EJLE/article/view/8

A new online, international, peer-reviewed, open access journal publishing high-quality, original research is to be launched on Friday 22 May 2020. The European Journal of Legal Education will publish articles on any aspect of legal education. It is the revived journal of the European Law Faculties Association.

To see the European Journal of Legal Education go to the Journal’s website or follow the links on the ELFA website at https://elfa-edu.org/. Be sure also to follow us on Twitter (@ejle_eu) and check out the introductory video on YouTube.

The journal is keen to receive articles within its area of interest. For guidance to authors, details of the editorial board etc., please go to our website.

Les leçons tirées par des étudiant.e.s face à la crise

Les leçons tirées par des étudiant.e.s face à la crise

OPINION. Les rédacteurs du journal des étudiant.e.s de la faculté des HEC de l’UNIL tirent un premier bilan de leur expérience du semi-confinement et les leçons à en retenir

Has covid-19 killed globalisation? – Don’t be fooled that a trading system with an unstable web of national controls will be more humane or safer …I couldn’t agree more — International Law in Switzerland – Professor Andreas R Ziegler

Has covid-19 killed globalisation? – Don’t be fooled that a trading system with an unstable web of national controls will be more humane or safer More: https://www.economist.com/leaders/2020/05/14/has-covid-19-killed-globalisation?

Has covid-19 killed globalisation? – Don’t be fooled that a trading system with an unstable web of national controls will be more humane or safer — International Law in Switzerland – Professor Andreas R Ziegler

Thank you Roberto … we had you in Lausanne on 23 October 2010 to deliver the prestigious Otto-Riese Lecture and were still hopeful – DG Azevêdo announces he will step down on 31 August 2020 …

Thank you Roberto … DG Azevêdo announces he will step down on 31 August 2020 … we had you in Lausanne on 23 October 2010 to deliver the prestigious Otto-Riese Lecture and were still hopeful
https://www.unil.ch/dip/fr/home/menuguid/otto-riese-lecture-series-1.html
At a virtual meeting of all WTO members on 14 May, WTO Director-General Roberto Azevêdo announced that he would step down on 31 August, cutting his second term short by exactly one year. He said that bringing forward his departure would allow members to select his successor in the coming months, without diverting political energy and attention from preparations for the Twelfth Ministerial Conference, which is set to be held in 2021. “We must give my successor sufficient time to plan, together with you, the path not only for MC12, but for how that Conference fits into your plans for the future of the Organization,” he told members. “The earlier the new DG takes office the better.” His full statement is below:
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COVID-19: Le FNS critiqué par d’ancien-nes membres de son Conseil de recherche («conception trop étroite de la maladie et de la santé»)

Le FNS critiqué par d’ancien-nes membres de son Conseil de recherche («conception trop étroite de la maladie et de la santé»)

Le procédé d’attribution des programmes nationaux de recherche (PNR) fait habituellement l’unanimité auprès de la communauté scientifique, grâce notamment à son approche bottom-up. Cette fois cependant, dix-sept ancien-nes membres du Conseil de la recherche du FNS des sciences humaines et sociales critiquent la démarche d’attribution du PNR 78 «Covid-19».

Dans leur lettre ouverte, ces scientifiques critiquent la «conception trop étroite de la maladie et de la santé». Ils-elles plaident pour l’intégration des sciences humaines dans ce programme ou le lancement d’un programme supplémentaire afin d’étudier d’autres thèmes liés à la situation actuelle, tels que le passage à l’État d’urgence, les retombées matérielles et psychologiques sur les individus ou sur les relations intergénérationnelles.

Angelika Kalt, Directrice du FNS, répond que cette lettre devrait être envoyée au Secrétariat d’Etat à la formation, à la recherche et à l’innovation (SEFRI) qui à confié le mandat au FNS. À ceci, le SEFRI répond qu’une fois que les questions médicales urgentes auront été prises en charge, une extension de la recherche vers les sciences humaines et sociales sera envisageable.

L’auteur fait constat que les pays développent chacun leurs propres programmes de recherche sur COVID-19, que des collaboration internationales ne sont pas très courantes et que les sciences exactes sont favorisées. Il s’attend à ce que la place des sciences humaines et sociales dans le programme de recherche Covid-19 reste marginale et juge que cela ne fait pas preuve de clairvoyance.

Die Corona-Krise ist nicht nur ein medizinisches Problem: Das Covid-19-Forschungsprogramm des Nationalfonds stösst bei prominenten Wissenschaftern auf Kritik

Die Corona-Krise ist nicht nur ein medizinisches Problem: Das Covid-19-Forschungsprogramm des Nationalfonds stösst bei prominenten Wissenschaftern auf Kritik

Urs Hafner (Aus dem NZZ-E-Paper vom 14.05.2020)

Das ist das Schöne am Schrecken: Er macht die Dinge sichtbar und bringt sie in Bewegung. Das Parlament? Es hat sich seiner Verantwortung entzogen und seine Macht abgegeben; Selbstrettung ging vor Demokratie. Unsere Infrastruktur? Das Werk von Tieflohnbezügerinnen und Migranten. Und die Wissenschaften? Professoren können plötzlich Konflikt!

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF), der wichtigste Akteur der Forschungsförderung, hat schnell auf die Pandemie reagiert. Nach der Lancierung einer Sonderausschreibung hat er in wenigen Wochen das Nationale Forschungsprogramm (NFP) «Covid-19» aus dem Boden gestampft. Noch bis zum 25. Mai können sich Forschende mit ihren Projekten um die insgesamt zwanzig Millionen Franken des Corona-NFP bewerben. Gewöhnlich dauert dieser Prozess rund zwei Jahre.

Und gewöhnlich stösst die Politik des SNF in der Scientific Community auf breite Akzeptanz. Die Themenfindung erfolgt meist Bottom-up, die Forschenden sind in die kompetitive Mittelvergabe involviert, Geld ist vorhanden (eine Milliarde pro Jahr). Nun aber wenden sich 17 Professorinnen und Professoren der Geistes- und Sozialwissenschaften in einem offenen Brief an den SNF und kritisieren die Ausrichtung des Corona-NFP scharf. Das ist ungewöhnlich.

Pikant daran: Die Unterzeichnenden sind alle ehemalige SNF-Forschungsräte, gehören also zu jener Wissenschaftselite, welche die schweizerische Forschungslandschaft der letzten Jahre massgeblich geprägt hat, nicht nur mit ihren Arbeiten, sondern auch mit ihrer Förderpolitik. Ihre Namen lesen sich wie ein Who’s Who der hiesigen Humanities»

Alexander Grob, Psychologe an der Universität Basel, ist der Initiator des Briefs. Er habe keine amtierenden Forschungsräte zur Unterzeichnung eingeladen, um sie nicht in einen Loyalitätskonflikt zu führen, sagt er. Seine Tat zeugt von Courage; als Leiter des Nationalen Forschungsprogramms zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen steht er in Diensten des SNF.

Der Brief moniert, das NFP zu Corona richte sich fast ausschliesslich an Biologen und Medizinerinnen und folge einem zu engen «Krankheits- und Gesundheitsverständnis». Dabei brauchte es nun den geweiteten Blick von Disziplinen wie Anthropologie, Geschichte, Ökonomie, Politologie, Psychologie, Rechtswissenschaften, Soziologie. «Der SNF favorisiert ein Denkmodell, wonach wir bloss das Virus in den Griff kriegen müssen, damit wieder alles in Ordnung kommt», sagt Grob.

Die Geistes- und Sozialwissenschaften, so der Brief weiter, müssten nun etwa die Eingriffe in die Wirtschaftsfreiheit, den Übergang zum Notrecht, die materiellen und psychologischen Auswirkungen auf die Menschen und auf das Verhältnis der Generationen erforschen. Die Unterzeichnenden verlangen vom SNF, dass er diese und weitere Fragen entweder in das bestehende Programm integriere oder ein weiteres lanciere.

Darauf angesprochen, weist Angelika Kalt, Direktorin des SNF, darauf hin, dass dieser vom Bund ein Mandat für das neue NFP erhalten habe: «Angesichts der Dringlichkeit ist das Verfahren gesetzeskonform verkürzt worden. Der Fokus liegt auf der Biomedizin, aber die Beteiligung anderer Disziplinen ist möglich.» Zudem stehe die Sonderausschreibung auch den Geistes- und Sozialwissenschaften offen. Eigentlich aber müsse der Brief sich nicht an den SNF, sondern an das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation richten.

Was sagt das Staatssekretariat? Der SNF sei selbstverständlich in die Vorbereitung des NFP involviert gewesen. Zunächst müssten nun eben die dringenden medizinischen und klinischen Fragen geklärt werden, dann sei, basierend auf verlässlichen Daten, eine Verlängerung oder Erweiterung des NFP um gesellschaftliche und ökonomische Themen denkbar.

Die Krise konturiert das Reale: Jedes Land lanciert sein eigenes Corona-Programm; von der vielgepriesenen Transnationalität der Forschung ist gerade nicht viel zu sehen. Und die harten Wissenschaften werden von der Politik ganz selbstverständlich favorisiert; von ihnen erwartet man die tauglichen Lösungen, nicht von den Humanities. Der für die Geistes- und Sozialwissenschaften im NFP vorgesehene Raum ist tatsächlich marginal, auch wenn das letzte Wort noch nicht gesprochen scheint. Dass jetzt Immunpathologie und Behandlungsmanagement oben auf der Forschungsagenda stehen, ist nachvollziehbar. Aber die Krise fast nur naturwissenschaftlich-technisch anzuge­hen, zeugt nicht von Weitblick.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 14.05.2020

L’équipe de l’UNIL excelle au Vis Moot organisé en ligne

L’équipe de l’UNIL excelle au Vis Moot organisé en ligne

L’équipe représentant l’UNIL au Willem C. Vis Moot s’est qualifiée pour la troisième fois de son histoire à la phase éliminatoire des finales, organisées en ligne cette année. Elle remporte également pour la première fois une mention honorable en tant que meilleur oraliste individuel grâce à Enzo Bastian!

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